Vorstellung: Christian Röwenstrunk

Vorstellung: Christian Röwenstrunk

Mein Name ist Christian, ich bin 1971 in Leverkusen geboren und lebe mit meiner Frau und 3 Kindern in Ober-Klingen. Der Älteste macht eine Ausbildung in einem Otzberger Betrieb, die anderen beiden gehen in Reinheim zur Schule. Ich habe mein politisches Interesse viel zu spät entdeckt. Irgendwann hat mir mal jemand gesagt, „wenn Du nicht wählen gehst, dann überlässt Du die Entscheidung allen anderen“. Ich Held habe das dann zum Anlass genommen, wählen zu gehen, habe aber immer „ungültig“ gewählt. So aus Protest. Irgendwann war mir meine Stimme auch dafür zu schade und ich habe nach Berufen gewählt, also Leute und Parteien gewählt, denen ich am ehesten zutraute, kommunale oder bundes- oder landesbezogene Aufgaben wahrzunehmen. 2012 habe ich die PIRATEN kennengelernt und war der Meinung, deren Engagement gegen die zum Teil sehr eingefahrenen politischen Strukturen sollte ich unterstützen und bin eingetreten. Ehe ich mich versah, wurde ich von der Stammtischgruppe hier in Otzberg, die ich zum ersten mal besucht hatte, zum Kandidaten für den Bürgermeisterwahlkampf gewählt. Daher kennt mich ja noch der ein oder andere… Ich kann sagen, das war eine turbulente Zeit, vor allem aber auch eine sehr lehrreiche. Seitdem lese ich Parteiprogramme und bin politisch sehr interessiert. 2016 bin ich für den an Krebs (Krebs ist ein Arschloch) verstorbenen Michael Kittlaus als Abgeordneter in den Landkreistag Darmstadt-Dieburg als Nachrücker berufen worden und bin dort in der Fraktion Freie Wähler-Piraten bis zum Frühjahr 2021 aktiv gewesen. Beruflich hat sich in der Zeit viel Menge getan. Meine Rolle als Produktmanager in einem global agierenden Softwareunternehmen im Bereich Online-Prüfungssysteme nimmt mich zeitlich sehr in Anspruch. Besonders ist, daß ich zu Hause arbeiten darf und von daher sehr viel Zeit im Homeoffice verbringe. Kreispolitik, die bedeutet, viele Nachmittage im Tagungssaal oder in Ausschusssitzungen zu verbringen ist damit teils schwer zu vereinbaren. 2020 habe ich dann die Entscheidung getroffen, den Piraten den Rücken zu kehren. Nicht, weil ich nicht mag, was sie tun, ich habe den Glauben daran verloren, daß unter dieser Fahne Dinge bewegt werden können. Zudem wollte ich mich verkleinern, wollte Ämter bekleiden, die ich ausfüllend bewältigen kann und das hier bei mir in der Gemeinde. Es gab also die Auswahl zwischen SPD, CDU, FDP. Erstere beiden sind grundsätzlich keine Option für mich, obwohl ich für die Aktiven der CDU-Otzberg durchaus Sympathien hege. So habe ich mich dann auf der Liste der FDP-Otzberg, mit der ich schon länger in lockerem Kontakt stand, zur Kommunalwahl aufstellen lassen – obwohl ich im Dezember 2020 noch kein Mitglied war, um das Mandat im Kreistag in meiner Fraktion ordentlich zu Ende zu bringen. Zwischenzeitlich bin ich in die FDP eingetreten. Ich vertrete nicht jede Position des FDP-Bundesvorstandes, aber die Schnittmenge ist gross – und was in der Kommunalpolitik wirklich zählt, sind die Menschen, mit denen ich gemeinsam Politik machen möchte. In der FDP-Otzberg bin ich zur Zeit für Medien, Design und Digitales zuständig.

Seit fast 20 Jahren wohne ich in Otzberg, bin damals der Liebe wegen hier hergezogen und liebe meine neue Heimat sehr. In meiner spärlichen Freizeit verbringe ich viel Zeit in meinem Garten und in den Ober-Klinger Wäldern.

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